Einmal im Semester fahren wir ein Wochenende gemeinsam auf eine Hütte. Während im Sommersemester Spiel, Spaß und Action im Vordergrund stehen, werden im Wintersemester verschiedenste Workshops angeboten. Alle Angebote werden von den Mitbewohner*innen gestaltet und ausgewählt.
Gemeinschaft
Würde man das AMH mit einem Wort beschreiben wollen, so wäre es: Gemeinschaft.
Zusammen lachen, füreinander da sein, voneinander lernen und Erfahrungen teilen. Für viele bietet die Zeit im Studium die Möglichkeit, Neues auszuprobieren oder auch die individuellen Stärken zu fördern. Durch die Diversität unseres Hauses findet man für alle Lebensbereiche jemanden mit Erfahrung zum Austausch.
Die Diversität der Bewohner*innen bildet die Grundlage der Gemeinschaft im AMH. Das Haus versteht sich als ein Ort gegenseitiger Anerkennung; jede*r soll sich im Wohnheim zuhause fühlen können.
Nicht akzeptiert werden hingegen Diskriminierung oder andere Formen der Abwertung aufgrund von Religionszugehörigkeit, Nationalität, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder Hautfarbe.
Die Gemeinschaft im Haus lebt von der Gemeinschaft des Hauses. Die Bewohner*innen gestalteten das Leben und die Gemeinschaft im AMH dabei aktiv mit.
Jede*r Bewohner*in hat die Möglichkeit im Rahmen eines Amtes einen Beitrag zur Gemeinschaft beizutragen. Hier ist für jeden etwas dabei, denn egal ob vom Gartenamt über das Hompageamt bis zum Fahrradamt kann sich jede*r einbringen.
Das AMH ist demokratisch aufgebaut: Das Heimquintett besteht aus fünf gewählten Bewohner*innen, die das Leben im Haus gemeinsam mit der Heimleitung reflektieren und Veranstaltungen planen sowie verschiedene Dinge organisieren. Zudem können alle Mitbewohner beim Heimforum über Neuanschaffungen entscheiden, für die ein jährliches Budget von 200€ zur Verfügung steht.
Darüber hinaus gibt es verschiedene gemeinschaftliche Aktivitäten. Zum Beispiel das Barteam und die verschiedenen Themenabende während des Semesters, zu denen alle herzlich eingeladen sind. Oder aber Kochabende mit Mitbewohner*innen und gemeinsame Workouts.
Dabei gilt immer: Alles kann, nichts muss.
Beim bunten Angebot ist aber sicherlich für jede*n was dabei:
Barabende
Jeden zweiten Donnerstag finden in der hauseigenen Bar Barabende statt. Sie werden von einem Barteam gestaltet und zeichnen sich meist durch ein Getränk des Abends und einem bestimmten Motto aus. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Außerdem gibt es einen sogenannten offenen Kühlschrank, welcher auch außerhalb der Barabende Limo & Co. für die Mitbewohner*innen kühl hält. Das Barteam ist auch Rückgrat der Getränkeversorgung für Herbstball, Sommerfest oder Wohnheimsparty.
Filmabende
In der Vorlesungsfreien Zeit wird einmal in der Woche der Fernsehraum mit den gemütlichen Sofas für die Bewohner*innen zum Kino. Das Filmamt, bestehend aus Mitbewohner*innen des Hauses, wählt unterschiedliche Filme. Bei Snacks und guter Stimmung taucht man ein in andere Welten. Das Programm ist sehr vielfältig und spannend. Aber auch sonst hat beispielsweise der Tatort am Sonntag Tradition.
Andachten
Die wöchentliche (freiwillige) Abendandacht bietet die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, inne zu halten und den Tag im gemeinsamen Gebet zu beschließen. Sie wird jeweils von einer AMHlerin oder einem AMHler aus dem Andachtsteam vorbereitet. Vom freien Gebet bis zur meditativen Andacht mit Gesängen aus Taizé sind die Formen sehr unterschiedlich. So teilen wir auch unsere Spiritualität und persönlichen Erfahrungen.
In der Adventszeit vereinen auch Morgenandachten die Hausgemeinschaft beim anschließenden Frühstück.
Sportangebot
Im AMH gibt es immer Sportbegeisterte verschiedener Sportarten, die zum Mitmachen anstecken. Ob die Magnus-Marathon-Mäuse die jeden Sonntag joggen gehen oder spontane Ausfahrten mit dem Rennrad, Verabredungen zum Unisport oder Schwimmen: es ist immer was los. Highlights sind auch das gemeinsame trainieren bzw. Anfeuern für den Heidelberger Triathlon und (Halb-)Marathon
Beachvolleyballturnier
Zu jedem Sommersemester zählt auch das Beachvolleyballturnier, bei dem die kirchlichen Wohnheime (AMH, ESH, KTW, ÖQ, TSH) gegeneinander antreten. Gemeinsames Trainieren gehört dabei genauso dazu wie die "Taktikbesprechungen" mit Bierchen und der Finaltag, an dem die Bewohner der Wohnheime ihre Teams kräftig anfeuern
Herbstball und Sommerfest
Was gelebte Gemeinschaft bedeutet, zeigen auch Herbstball und Sommerfest: Der Herbstball wird gemeinsam mit dem KTW im Gemeindehaus gefeiert. Bei schickem Dresscode, kurzem Programm, klassischem Tanz und Afterparty bringt der Herbstball jeden November die Mitbewohner*innen noch tief in die Nacht hinein zusammen. Bei dem Sommerfest hingegen wird im Garten das gute Sommerwetter ausgenutzt und mit einem kühlen Getränk und Gegrilltem die Gemeinschaft genossen.
Spontane Aktionen
Im AMH findet man immer Leute, um verschiedenste Aktionen sofort, gleich oder in ein paar Stunden durchzuführen. Entweder fragt man schnell in der Stockwerksküche, auf einer anderen Etage oder man scheibt eine Nachricht in die Gruppe. Dort findet man Nachrichten wie zum Beispiel:
- "Kommst du mit - heute Abend feiern in der Unteren"
- "Heute Nachmittag: Volleyball im Garten…"
- "13 Uhr Treffpunkt zum Schwimmen"
- "Heute Abend Gemeinschaftsspiele und Kekse im EG"
- "Einladung zum Geburtstagscafé ins 2. OG"






